Die Realschule

Die Realschule in Baden-Württemberg hat den Anspruch, ihre Schülerinnen und Schüler durch besonderen Realitätsbezug den Zugang zu einer erweiterten Allgemeinbildung zu ermöglichen. Dazu gehört die Vermittlung grundlegender Kompetenzen, die den jungen Menschen die Orientierung in der gegenwärtigen und zukünftigen Welt ermöglichen.

Personale Kompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz sowie Fachkompetenz sind die Grundlagen für die Bewältigung des zukünftigen Lebens in Beruf und Privatleben.

Nach sechs Schuljahren erhalten die Schülerinnen und Schüler über die zentral gestellte Realschulabschlussprüfung den Zugang zu anerkannten Ausbildungsberufen sowie zu weiteren schulischen Bildungsgängen, die bis zur allgemeinen Hochschulreife führen können. Die Realschule in Baden-Württemberg steht für die richtige Balance zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen allgemeiner Bildung und berufsorientierenden Bildungsmodulen. Theorie und Praxis sowie Persönlichkeitsorientierung und Sachorientierung werden als gleichwertig angesehen.

Die Realschule kann von Schülerinnen und Schülern nach dem erfolgreich absolvierten 4. Schuljahr der Grundschule besucht werden. Ein Wechsel innerhalb der Sekundarstufe 1 ist im Rahmen der Multilateralen Versetzungsordnung möglich.

Die Realschule schließt am Ende der Klasse 10 mit der Mittleren Reife ab. Mit der erfolgreich absolvierten Realschulabschlussprüfung bieten sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Besuch einer auf die Realschule aufbauenden Schulart zum Erwerb der Fachhochschulreife oder allgemeinen Hochschulreife in den beruflichen Gymnasien oder in den allgemeinbildenden Gymnasien;
  • eine Berufsausbildung in Handwerk, Industrie, Handel oder Verwaltung im Rahmen einer dualen Ausbildung, einer Berufsfachschule, eines Berufskollegs oder den Eintritt in die Beamtenlaufbahn (mittlerer Dienst).

Die Berufsorientierung nimmt in der Realschule eine zentrale Funktion auf dem Weg zur Berufswahlreife der Schülerinnen und Schüler ein. Die Wege zur Erlangung der persönlicher Berufswahlkompetenz sind individuelle: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich Ziele und erhalten sich auf dem Weg dorthin einen Überblick über zentrale Gesichtspunkte der Berufs- und Arbeitswelt. Schülerinnen und Schüler lernen dabei verschiedene Berufe und deren Anforderungen kennen, erstellen individuelle Bewerbungsunterlagen, bereiten sich auf Vorstellungsgespräche vor und führen ein Praktikum durch. Die gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke werden in den Gesamtprozess der Berufsorientierung eingebaut und ständig reflektiert.

Informationsflyer zur RS → Die Realschule

Quelle: http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Realschule/01.03.2017

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