Eine immer komplexer werdende Lebens-, Berufs- und Arbeitswelt verlangt von den Absolventinnen und Absolventen der Realschule fundierte Fachkompetenz ebenso wie methodische, soziale und personale Kompetenzen. Diese nachhaltig zu fördern ist das zentrale Anliegen des TOP´s Wirtschaften, Verwalten und Recht, das seit 1996/97 an den Realschule erprobt und 2001/02 flächendeckend eingeführt wurde. Damit ist WVR das „älteste“ unter den TOPen.

Schülerinnen und Schüler erlangen im TOP WVR Einsichten in die Bedeutung der arbeitsteiligen Wirtschaft, in Organisationsabläufe und Verwaltungstätigkeiten sowie die dazu gehörigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie arbeiten nach der Projektmethode an einem selbst gewählten Thema, planen das Projekt, führen es durch und präsentieren es, evaluieren den Prozess und das Ergebnis.

Der projektorientierte Ansatz von WVR verändert die Schüler- und Lehrerrolle. Lehrerinnen und Lehrer sind in erster Linie Berater, Moderatoren und Koordinatoren, weniger Wissensvermittler. Schülerinnen und Schüler sind gleichberechtigte Partner.

Die Öffnung von Schule ist ein zentrales Anliegen des TOP´s WVR. Kontakte zur örtlichen Wirtschaft, die Zusammenarbeit mit Institutionen des Verwaltungs- und Rechtswesens und sozialen Institutionen ermöglicht Einblicke in die Realität und die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt. TOP WVR ist ein zweistündiges „Klammer“-Fach, d.h. die benötigten Stunden entstammen dem Kontingent anderer Fächer. Durchgeführt werden kann es von Klasse 7 bis 10 je nach Absprachen bzw. Beschlüssen an der Schule.

Ein Testat, das dem Zeugnis beigelegt wird, informiert über das Projekt und die individuell erbrachten Leistungen.

(→ Bildungsstandards TOP WVR)

(Quelle: http://www.schule-bw.de/schularten/realschule/top/wvr / 10.12.2012)

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