Präventionskonzept

Wir wollen Kinder „Stark machen“

stark.stärker.WIR.

Seit dem Jahr 2014 sind wir eine anerkannte Schule des Präventionskonzeptes „stark.stärker.Wir.“. Die Lebenskompetenz unserer Schüler/innen wird gestärkt durch einzelne Module in der Gewaltprävention, Gesundheitsförderung und der Suchtprävention.

Das Präventionskonzept wird maßgeblich durch unsere Schulsozialarbeit koordiniert und weiterentwickelt.

Alle Präventionsangebote sind fester Bestandteil unseres Schulcurriculums.

Gewaltprävention

 

WIR SIND STARK! ist ein altersangepasstes Gewaltpräventionsprogramm für Jungen und Mädchen von 6 Jahre bis 15 Jahre. Es vermittelt Kindern das richtige Verhalten bei Grenzübertritten durch Erwachsene und Gleichaltrige. WIR SIND STARK! stärkt die Teilnehmer durch mehr Selbstbewusstsein, Gemeinschaftsgefühl und Zivilcourage im Alltag.

 

Für die Klassenstufen 1, 3, 5 und 7 finden im Schuljahr zwei Blockveranstaltungen mit jeweils zwei Modulen im Klassenverband statt. Die Veranstaltungen sind im Schlulalltag integriert.

In der Stufe 9 können die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Workshops wählen. Diese finden in der Regel am Nachmittag statt.

Partner

Polizeiliche Prävention

In Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Künzelsau und dem Polizeipräsidium Heilbronn.

Ladendiebstahl Stufe 5

Der polizeilichen Kriminalistik zufolge werden bundesweit jährlich rund eine Million Ladendiebställe angezeigt. Kinder und Jugendliche sind als Tatverdächtige deutlich überrepräsentiert. Jede zweite Straftat eines Kindes und knapp jede dritte eines Jugendlichen ist hierzulande ein Ladendiebstahl. Oft sind Mutproben, Nervenkitzel oder Langeweile Motive, die Kinder und Jugendliche als Gründe für einen Ladendiebstahl angeben.
Um vorzubeugen und aufzuklären, führt die Kriminalpolizei Künzelsau in unserer Klassenstufe 5 eine zielgerechte Aufklärung der Schüler/innen zum Thema: „Ladendiebstahl lohnt sich nicht“ mit dem Motto: „Was passiert, wenn es passiert“ durch.
Gleichzeitig werden auch positive, gesellschaftliche Grundwerte wie Vertrauen, Verantwortung und Mitmenschlichkeit und der Begriff der Zivilcourage thematisiert.

Mediengefahren Stufe 6

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern sicherheitsbewusstes Verhalten in ihrer digitalen Alltagswelt zu vermitteln.

Inhaltlich umfasst dieses Programm die Themenschwerpunkte:ƒ

  • Cybermobbing, Passwortsicherheit und Passwort-Sharing
  • Persönlichkeits- und Urheberrechte, Identitätsdiebstahl und Fake-Profile
  • Kostenfallen und illegale Downloads

Gewaltprävention Stufe 7

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ƒunterschiedliche Facetten von Gewalt,ƒ Folgen für Opfer, Täterinnen und Täter sowieƒ Verhaltensmöglichkeiten, bei bedrohlichen Situationen aufzuzeigen und zu vermitteln.

Inhaltlich umfasst dieses Programm drei Module:ƒ

  • Gewaltbegriff (Wo beginnt Gewalt?)ƒ
  • Folgen von Gewalt
  • ƒOpfer-, Zeugen- und Helferverhalten

Drogenprävention Stufe 8

Ziele der polizeilichen Drogenprävention sind:ƒ ein verantwortungsbewusster Umgang mit legalen Suchtmitteln mit dem Ziel weitgehender Abstinenz und ƒdie totale Abstinenz im Hinblick auf illegale Drogen.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf den Themen Alkohol, Nikotin, Cannabis und synthetische Drogen sowie den „neuen psychoaktiven Substanzen“.

Verkehrssichterheit Stufe 9

Bei einem Verkehrssicherheitstag werden den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 auf Erlebnis- und Aktionsflächen inhaltliche Schwerpunkte zu den Themen:ƒ

  • Hauptunfallursachen
  • Bedeutung des Sicherheitsgurtes
  • Alkohol und illegale Drogen im Straßenverkehr
  • Notruf / Erste Hilfevermittelt

Der Verkehrssicherheitstag verfolgt das Ziel, junge Menschen so früh wie möglich für ihr Verhalten und ihre Verantwortung im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Extremismus und Radikalisierung Stufe 9

ACHTUNG?! – Radikalisierung geht uns alle an! Es gibt viele Gründe, warum sich gerade junge Menschen radikalisieren. Egal ob rechter, linker oder religiöser Extremismus – die Muster ähneln sich. Radikalisierung kann oft zu einem frühen Zeitpunkt noch verhindert werden.

Wir möchten aber auch darüber aufklären, was jede/jeder Einzelne tun kann. Informierte und gestärkte Jugendliche können in der Extremismusprävention zu Schlüsselpersonen werden. Sie sind im Zweifel diejenigen, die den größten Einfluss auf gefährdete Mitschülerinnen und Mitschüler haben.