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Allgemein

Rektor der Georg-Wagner-Schule Künzelsau wechselt zum Schulamt

Rektor der Georg-Wagner-Schule Künzelsau wechselt zum Schulamt

Florian Frank hinterlässt positive Fußabdrücke

„Insgesamt stehen wir gut da“, sagt Florian Frank über die Georg-Wagner-Schule in Künzelsau. In kleiner Runde blickt er auf über zehn Jahre zuerst als stellvertretender Schulleiter und dann als Rektor zurück. Große Herausforderungen während seiner Amtszeit waren die Zusammenführung von zwei Künzelsauer Schulen zur Verbundschule Georg-Wagner-Schule und umfangreiche Baumaßnahmen auf den beiden Schularealen. Im Februar wechselt er an das Staatliche Schulamt und wird dort das für die Personalversorgung zuständige Team verstärken.

Bürgermeister Stefan Neumann, Hauptamtsleiterin Carmen Class und deren Stellvertreterin Julia Knobel haben sich in diesen Tagen von dem engagierten Schulleiter verabschiedet. „Es war nicht einfach, zwei eigenständige Schulen und Lehrerkollegien zusammenzuführen“, beschreibt Bürgermeister Stefan Neumann den immensen Einsatz des geschätzten Schulleiters, den die Stadt „ungern verliert“. Mit enormer Kraftanstrengung und großem Engagement hat es Florian Frank geschafft, die frühere Grund-, Haupt- und Werkrealschule und die damalige Georg-Wagner-Realschule zu einem Verbund, der Georg-Wagner-Schule, zu verschmelzen. Es war eine Zeit prall gefüllt mit Arbeit und quirligem Schulleben: Das Schulgebäude am Kocher hat ein neues großes Mensa-Gebäude und einen neuen Pausenhof mit vielen Bewegungsmöglichkeiten erhalten. Die Mammutprojekte, die Generalsanierung des Schulgebäudes am Berg und schließlich die Innensanierung der Sporthalle, waren im ersten Halbjahr 2020 auf der Zielgeraden, als die Corona-Pandemie den Schulalltag aus den Angeln gehoben hat. Insgesamt wurden in den zurückliegenden zehn Jahren rund 13,5 Millionen Euro in die beiden Schulstandorte investiert. „In den letzten Jahren hat sich viel getan und die Schule hat sich hervorragend entwickelt“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Herzlichen Dank für alles. Sie hinterlassen positive Fußabdrücke in Künzelsau und in und für die Georg-Wagner-Schule.“

Für die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und die gewährten Freiräume, die ihn für die Schule handlungsfähig gemacht haben, bedankt sich auch Florian Frank. Die gelungene Sanierung der beiden Schulgebäude bezeichnet er als „Meilenstein“ und guten Zeitpunkt, sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. „Weil ich denke, es ist alles im Reinen und gut aufgestellt, die Zusammenarbeit steht, größere Prozesse laufen weiter.“ Sein Blick wandert mit diesen Worten zu seinen Stellvertretern Antje Rother und Rainer Süßmann, die nun, bis ein neuer Rektor oder eine neue Rektorin gefunden ist, vermutlich mehr gefordert sein werden. Rainer Süßmann übernimmt bis dorthin offiziell die kommissarische Schulleitung.

von Elke Sturm

 

Daten, Hintergrund

Florian Frank: Bestellung zum stellvertretenden Schulleiter der (damaligen) Georg-Wagner-Realschule im August 2009. Bestellung zum Schulleiter der (damaligen) Georg-Wagner-Realschule September 2010.
Antje Rother: Stellvertretende Schulleiterin der Georg-Wagner-Schule am Kocher seit September 2018.
Rainer Süßmann: Stellvertretender und kommissarischer Schulleiter an der Grund-, Haupt- und Werkrealschule seit 2005 und stellvertretender Schulleiter an der Georg-Wagner-Schule seit 2014.

Georg-Wagner-Schule:

Der Schulverbund Georg-Wagner-Schule wurde 2014 gegründet: Georg-Wagner-Realschule + Grund-, Haupt- und Werkrealschule = Georg-Wagner-Schule
Aktuell besuchen 760 Schülerinnen und Schüler die Georg-Wagner-Schule, die von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden.

Bürgermeister Stefan Neumann: „Um die Georg-Wagner-Schule an ihren beiden Standorten zeitgemäß und für den Ganztagesbetrieb auszubauen, wurden in den letzten zehn Jahren knapp 13,5 Millionen Euro in die beiden Schulgebäude investiert. Mit den geplanten Sporthallensanierungen an anderen Schulen soll es in den kommenden Jahren weitergehen. Mit der Sanierung der Sporthalle am Berg für rund 2,65 Millionen Euro wurde der Anfang gemacht (Fertigstellung 2020). Und für die geplante Sanierung der Sporthalle am Kocher kommen 2021/22 voraussichtlich weitere 3,5 Millionen Euro dazu.“ Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis des Gemeinderates und der Stadtverwaltung Künzelsau für die Förderung und Bildung der Kinder.

Verabschiedung Schulleiter Florian Frank

„It’s beginning to look a lot like Christmas…“

„It’s beginning to look a lot like Christmas…“

hieß es in den vergangenen zwei Wochen in unseren 2. Klassen, auch wenn dieses Jahr alles etwas anders ist.
Weihnachtsbaumschmuck für das alljährliche Baumschmücken in der Stadt wurde gebastelt und von den Klassenlehrerinnen aufgehängt. Aber die Schüler ließen es sich natürlich nicht nehmen, ihren Baum in der Stadt aufzusuchen und ihren Eltern alles zu zeigen.
Das Klassenzimmer wurde geschmückt, Adventskalender aufgehängt und passend zum 1. Dezember und dem Winteranfang kam der erste Schnee. Wer kann sich denn da richtig auf Deutsch oder Mathe konzentrieren? Weshalb natürlich auf dem Schulhof lieber Schneemänner gebaut und kleine Hügel heruntergerutscht wurden.
Erste Weihnachtsgeschenke und winterliche Dekorationen wie Windlichter, Christmascracker, Faltsterne und Weihnachtskarten konnten dann am gemeinsamen Adventsbasteltag erstellt werden.

Wir wünschen an dieser Stelle weiterhin eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.
Eure Klassen 2a und 2b

Berufsorientierung an der GeWaS

Praktika untersagt, Betriebsbesuch unmöglich, Handwerkertag abgesagt, Bildungsmessen ausgefallen, Ausbildungsbotschafter konnten nicht kommen, Werkstatttage im Juli finden nicht statt.

Berufsorientierung an der GeWaS – geht auch digital

Für die Klassenstufen 7 bis 9 keine besonders guten Nachrichten in der Pandemie-Zeit, wenn es um ihre berufliche Zukunft geht.

Deshalb haben sich Lehrkräfte, die in diesen Klassenstufen unterrichten, darangemacht, im Juli unterrichtsfreie Nachmittage für eine digitale Berufsorientierung zu nutzen. Nach einem festen Plan wurden eineinhalb bis zweistündige Videokonferenzen angesetzt und je nach Klassenstufe Aspekte der Berufsorientierung von Interessen-Selbsttests, Vorstellung von Berufsbildern per Video, sich zurechtfinden in der Welt der Berufe, aber auch bis hin zu den konkreten Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbertrainings digital per Webinar behandelt.

Glücklicherweise konnten sich fünf Bildungspartner der GeWaS in die beiden Wochen der digitalen BO mit Webinaren zu Ausbildungsmöglichkeiten und Elementen der Bewerberverfahren einbringen, sodass vor allem die Klasse 8 und 9 auch noch einmal mit Personalverantwortlichen von Betrieben in Kontakt kommen konnten.

So erhielten sie noch einmal wichtige Auskünfte und Tipps für ihre Zukunftsplanung.

Die Teilnahme der Bildungspartnerbetriebe ist umso bemerkenswerter, wenn man weiß, dass da die Bedingungen und Möglichkeiten andere als sonst sind. Auch in den Betrieben ist Prüfungszeit.

Über die 26 Webinare von Lehrkräften und Bildungspartnern hinaus ermöglichten die Berufsberatung der Agentur für Arbeit und auch die Berufseinstiegsbegleiter außerdem individuelle Beratungstermine für einzelne Schüler. Diese fanden aber analog und den Pandemie-Bestimmungen entsprechend in vorbereiteten Räumen oder sogar auf Freiflächen auf dem Schulgelände statt.

Obwohl die Feedbacks der Schülerinnen und Schüler zu den digitalen Werkstätten der Berufsorientierung durchweg positiv waren und auch die digitale Technik gut mitmachte, wünschen sich alle Beteiligten, dass es in absehbarer Zeit wieder zu „echten“ Begegnungen mit der Berufswelt kommen kann.

Die Zeichen dafür stehen zumindest teilweise nicht ganz schlecht.

Vielen Dank an unsere Bildungspartner.

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225 Masken in Handarbeit genäht!

Face-Mask-Challenge an der GeWaS

225 Masken in Handarbeit genäht!

Vor den Osterferien hatte die Georg-Wagner-Schule zur einer Face-Mask-Challenge aufgerufen. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie ganze Familien konnten sich beteiligen.

Als Ziel war ausgegeben, dass die Schulgemeinschaft mindestens so viele Mund- und Nasen-Masken näht, wie sich Schülerinnen und Schüler ab 20. Mai in die Abschlussprüfung begeben. Da wären etwa 150 insgesamt nötig gewesen.

Mit 225 Stück wurden es deutlich mehr Masken.

Im Nachhinein scheinen die Näherinnen und Näher so viel Leidenschaft für das Nähen entwickelt zu haben, dass wir nicht nur zweckmäßige, sondern auch wirklich schöne und stylische Masken ausgeben können – und dann auch nicht nur für die Prüfungsteilnehmer.

Vielen herzlichen Dank den Spendern.

So ein Engagement zeigt uns, dass die Menschen unserer Schulgemeinschaft füreinander da sind. Das gibt uns ein ganz gutes Gefühl für die Prüfungen und auch für die weitere Schulöffnung.

Da es ja einen Challenge der ganzen Schule war, seien hier stellver-tretend Familie Schwarz und unsere Lehrerin Mareike Schauer erwähnt. Sie hatten jeweils die meisten Masken genäht. Was die Leistung der anderen „Nähstuben“ aber keinesfalls schmälert.

Toll!

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